BEOBACHTUNGEN
Mannigfache optische Reize bestimmen unsere visuelle Wahrnehmung -
in der Überflutung durch Extreme bleibt wenig Raum für den Jedentag.
Menschliche Augenblicke und alltägliche Momente sind mein darstellerisches Anliegen -
ich beobachte, sammle und dokumentiere Menschen im Alltag.
Die Malerei ist mein Filter, die gewonnene Essenz reflektiert das wahrhafte Leben:
Da sind Momentaufnahmen ohne Pose. Unbefangen im Jetzt. Nicht drapiert.
Sogar abgewandt und selten vollständig.
Die Zufälligkeit ist mein Protagonist, ihre Darsteller bleiben anonym.
Das Leben dahinter? Eine Frage der Phantasie des Betrachters.
Die Umgebung liefert keinerlei Indiz, weil völlig ausgeblendet.
Freie Blicke für den, der in der Spiegelung des Malgrundes
vom Betrachter zum Beobachter wird.
Und mit dem Motiv in einen augenblicklichen Dialog tritt.
wenig raum für den alltäglichen moment.
deshalb beobachte,
menschliche augenblicke.
die malerei funktioniert als filter,