Rudolf Hausner  
 

 

  • 1914 in Wien geboren
  • Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien
  • Professor in Wien und Hamburg
  • 1995 in Mödling (Niederösterreich) gestorben

 

  • Erlangte Weltruhm durch die Erfindung seiner Selbstdarstellung als „ADAM“ (1957 Beginn)
  • In vielen Arbeiten kehrt „Adam“ immer wieder, leben Erinnerungen der Kindheit, darunter die Garnspule der Mutter.
  • Die präzise Malweise des Künstlers ist typisch für den von Hausner mitbegründeten „Phantastische Realismus der Wiener Schule“
  • Hausner-Bilder befinden sich in zahlreichen Museen des In- und Auslandes.
  • Galerien in fast allen Erdteilen zeigten Sonderschauen und Wanderausstellungen des Künstlers, bewundert von vielen hunderttausend Kunstbegeisterten.
  • Teilnahme an der Documenta II.

 

 

Auszeichnungen

1969   Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst
1979   Österreichischer Staatspreis für Malerei
1997   in Wien wurde die Rudolf-Hausner-Gasse nach ihm benannt

 

 

 

 

 

 

Hausner über seine Arbeiten:

„Alle Adam-Bilder sind Spiegelbilder. Sie wurden mit Hilfe eines Spiegels gemalt und wollen wie ein Spiegel benützt werden. Obwohl alle Adam-Bilder die Gesichtszüge des Rudolf Hausner tragen, ist ihre Verwendbarkeit zur Selbsterfahrung nicht auf ihn allein beschränkt, vielmehr sind alle dargestellten Adam-Situationen durchaus allgemeiner Natur. Durch die Unmittelbarkeit der exakten Berichterstattung ließ sich die physiognomische Eigenart des beobachteten Individuums nicht vermeiden. Die generelle Anwendbarkeit der gewonnenen Erfahrung wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.“