Die Kunsthistorikerin Aloisia Föllmer schreibt dazu folgendes:
"Es ist das Ausschnitthafte, was den Reiz vieler seiner Bilder ausmacht. Die Ausschnitte sind so angelegt, dass Linien und Flächen, wie auch die Waagerechten, Senkrechten und Diagonalen in konzentrierter, nahezu fotografischer Genauigkeit zu einem reduzierten Ganzen harmonisch zusammen klingen.
Und es sind stets die Grenzen der Bilder, also die Rahmen, die den Ausschnitt in seiner Komposition und in seinem Minimalismus ausmachen....Jochen Meister spricht denn auch von „Sehorten“ und vom „reinen Schauen“, zu dem Stutz einlädt.
Durch das Weglassen der Figuren tritt die klare Konstruktion in den Vordergrund. Diese bewirkt einen Ausdruck voller Reinheit, da der Blick durch nichts gestört wird. Der Betrachter kann zur Ruhe kommen. Es drängt sich ihm keine Erzählung, keine Stimmung auf, er kann ganz bei sich bleiben".